hütet ein Geheimnis ( SANDRAS BABY ) 8

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hütet ein Geheimnis ( SANDRAS BABY ) 8Nach der vierten Flasche Wein, wie waren mehr als angetrunken, führte sie mich ins Wohnzimmer, um die Diskussion mit einem praktischen Teil fortzusetzen.Sie setzte sich auf mein Gesicht und wohl befeuert durch unser Gespräch, sagte sie:„Jetzt lecke deiner Schwester die Möse. Lecke deiner Schwester auch den Arsch. Du geile Schwestersau.” Ich passierte die Grenze voller Wonne.Samstag, 3. Juli 2004Hilfe, Marie ist unersättlich. Ob sie wohl immer noch ihre Sucht kompensiert? Oder ist das ein neue Art von Sucht? Fast jede Woche bringt sie neues Sexspielzeug mit, sie will alles immer weiter steigern, aber wohin soll das bloß noch führen? Wir haben extra eine neue Kommode für das Schlafzimmer gekauft, ausschließlich für diesen Kram, und sie ist bereits halb voll damit.Sie hat auch so andere Sachen gekauft, kleine Klemmen für die Nippel und eine Gerte. Sie tut mir nie richtig weh, zum Glück, aber ich habe zu gehorchen. Es ist ein Spiel und ich mache mit. Meist bin ich voll dabei, aber manchmal lasse ich es über mich ergehen, folge aber trotzdem ihrem Willen, um nichts zu gefährden. Dann fühle ich mich schlecht.Sonntag, 7. November2004Gestern waren wir mit meinen Eltern richtig gut essen, in einem Restaurant am Gendarmenmarkt. Wir haben uns fein angezogen und richtig feierlich gegessen, um uns anschließend zu betrinken. Papa hat uns eingeladen, weil er nach einem drogenfreien Jahr Maries ‚Jubiläum’ feiern wollte. Im Rahmen seiner kleinen Rede hat er auch bekanntgegeben, dass er ihr das Aktienpaket, meinem identisch, überschreiben wird. Zum Abschluss gab es verschiedene, erlesene Obstbrände.Sonst trinken wir fast nie Schnaps und als wir zu Hause ankamen, war Marie plötzlich so sehr nach Drogen zumute, dass sie losziehen wollte, etwas zu besorgen. Nach einem Jahr! Am Tag ihres Jubiläums! Ich habe sie daran gehindert. Allerdings musste ich Ersatz leisten, für ihren Suchtdruck, und heute habe ich Schmerzen. Sie hat übertrieben. Uns beide plagt ein schlechtes Gewissen. Lass diesen Tag nur schnell vorübergehen.Sonntag, 14.November 2004Wir haben uns ausgesprochen und sie hat mir hoch und heilig versprochen, mir nie wieder wehzutun. Die letzte Woche verlief ruhig. Marie wirkt sehr vernünftig. Nach dem brutalen Erlebnis des letzten Wochenendes ist sie sehr zärtlich und fragt, mehr denn je, auch nach meinen Wünschen. Das ist angenehm und neu, allerdings vermisse ich ein wenig ihre Führhand.Montag, 2. Mai 2005Alles neu macht der Mai. Am Wochenende sprachen wir auch über Kinder. Wir sind überzeugt, dass wir gute Eltern sein könnten. Eine alleinerziehende Mutter, die mit ihrer Schwester zusammenwohnt, das scheint uns gut umsetzbar und wäre gesellschaftlich wohl akzeptabel.Wir sind ausgesprochen rücksichtsvoll miteinander. Der Sex hat nachgelassen und die Spielzeuge aus der Kommode werden seltener benutzt. Ich masturbiere nun hin und wieder, der Reiz der Selbstbefriedigung war mir in unserer Beziehung völlig entgangen.Mittwoch, 30. November 2005Wir sind nun sicher, dass wir Kinder haben wollen. Wir nehmen es nicht sofort in Angriff, aber über kurz oder lang wird es so kommen. Marie bringt schon ab und zu Babyklamotten mit, einfach, weil sie es so süß findet. Besonders Schuhe haben es ihr angetan. Aber auch Kleidchen. Woher will sie das wissen? Mir wäre es gleich, welches Geschlecht das Kind hat. Vielleicht findet sie rosa und rot auch nur niedlicher.Unser Sex ist weiterhin angenehm und zärtlich. Zu zärtlich, ich würde fast schon sagen ‚Blümchensex’. Vorgestern, ich hatte frei und Marie war auf der Arbeit, war ich an der Kommode. Früher hätte ich meine Wünsche einfach Marie mitgeteilt, aber irgendwie ist das nicht mehr so einfach. Etwas hat sich verändert, und ihr offen zu sagen, dass ich gerne mal vollständig ausgefüllt wäre, so überall, traue ich mich gar nicht mehr. Komisch.Donnerstag, 1. Juni 2006Heute haben wir wieder über Kinder gesprochen. Wir sind uns einig, dass wir den Wunsch nach einem Kind realisieren wollen. Wir haben es beschlossen. Ich werde unser Kind austragen, das Risiko erscheint uns bei Marie ungleich höher, aufgrund ihrer Vergangenheit mit den Drogen.Jetzt geht es an die Suche nach einem geeigneten Spender. Hüsch, schön, sportlich, intelligent, schlank, smart und so weiter. Am besten verheiratet, so dass die Affäre kurz und schmerzlos beendet werden kann. Im Flirten bin ich, glaube ich, noch ganz gut.Marie will sich sogar mit auf die Suche machen. Wenn wir uns gleich stylen, so sagt sie, kann ich übernehmen, wenn sie einen an der Angel hat. Das aber lehne ich ab, die Vorstellung bereitet mir großes Unbehagen. Ich werde schon einen geeigneten Mann finden.Mittwoch, 15. November 2006Marie hat es einfach getan. Sie hat einen Mann kennengelernt, der fast alles erfüllt. Und sich für Dienstag mit ihm bei uns zum Frühstück verabredet. Das ist mein freier Tag und sie wird gar nicht da sein. Sie ist sicher, dass er nichts bemerken wird. Mir ist jetzt schon total schlecht, ich kenne ihn doch gar nicht! Er heißt Felix und ist Single, anders als erwünscht, aber wir können halt nicht alles haben.Dienstag, 21. November 2006Was für ein Mann! Er hat etwas gemerkt und sich gewundert, dass ich nicht die freche Göre war, so, wie er mich zuerst eingeschätzt hatte. Ich wäre ruhiger und stilvoller, als er erwartet hatte. Erst war ich gar nicht bei der Sache, als wir im Bett rumknutschten. Ich war trocken, mir war das zu viel. Er spürte meine Hemmungen und ging auf mich ein. Ich dachte an meinen Auftrag und das Kind und musste das Gleitgel holen, um es zu realisieren.Als er in mich eindrang, veränderte sich alles. Alles um mich herum schien zu versinken und es entwickelten sich gute Gefühle, immer besser und dann gab ich mich völlig hin. Das warme, harte Fleisch in mir versetzte mich in Ekstase. Ich hatte einen unerhört schönen Orgasmus, als er mich von hinten nahm und ich mich offen darbot. Eine bisher unbekannte Welle der Gier nach einem Penis überkam mich.Selbstvergessen nahm ich danach sein Glied in den Mund. Ich leckte unsere Sekrete und seinen Hodensack und seinen Damm. Nicht genug konnte ich bekommen und ob meiner Lust wurde er hart und härter, stieß mir in den Mund spritze ab. Ich genoss es bis auf den letzten Tropfen. Endlich wurde ich mal wieder richtiggehend geführt.Marie hat später ganz aufgeregt gefragt, wie es war. ‚Zweckmäßig’ war meine Antwort und dass alles geklappt hat und wir für nächsten Dienstag wieder verabredet sind. Er arbeitet im Marketing, irgendetwas mit Software. Er kann sich die Arbeitszeit relativ frei einteilen. Ich habe ihm gesagt, dass es keine feste Beziehung geben wird und er sagte jedenfalls, dass er das gut findet.Sonntag, 26. November 2006Eine verwirrende Woche liegt hinter mir. Der Sex mit Felix hat meine sexuellen Bedürfnisse entfacht. Marie kann sich schon denken, warum es so plötzlich bei uns wieder hoch hergeht. Jeden Tag hatten wir Sex, aber Marie scheint gehemmt seit dem Ereignis vor über zwei Jahren. Wie gerne würde ich ihr sagen, dass sie ruhig ein wenig weitergehen darf, aber wir reden zu wenig darüber. Das liegt leider auch an mir.Wenn ich an den nächsten Dienstag denke, dann wird mir fast schwindelig vor Begierde. Er wird wieder zu mir kommen. Ich träume, fast dauerhaft, davon, seine Männlichkeit zu schmecken und zu schlucken. Es macht mich rasend daran zu denken, und wenn wir das Obligatorische zur Zeugung eines Kindes erledigt haben, werde ich mich an ihm festsaugen.Dienstag, 28. November 2006Himmel und Hölle. Es war wunderbar, sich so fallen zu lassen. Ich komme mir vor, wie eine schwanzgeile Schlampe, vielleicht bin ich das sogar. Wenn der Mund so schön ausgefüllt ist und ich nur noch durch die Nase atmen kann und mir die Luft fehlt, fühle ich mich geborgen und frei. Als später Marie nach Hause kam und wir es trieben, bat ich sie darum, mir den künstlichen Penis in den Mund zu stecken. Der echte ist viel besser.Marie macht sich Gedanken, ob es schon funktioniert hat, also ob ich schwanger bin. Spätestens wenn ihre Regel einsetzt und meine nicht, wissen wir Bescheid. Ich hoffe, dass es nicht ganz so schnell klappt.Dienstag, 5. Dezember 2006Meine Güte, er kennt meine Bedürfnisse. Er hat mich sozusagen oral durchgenommen und mein Gesicht war zwischen seinen Schenkeln gefangen. Ich habe um seinen Saft gebettelt, aber es dauerte eine liebliche Ewigkeit. Es wird eine Obsession, fürchte ich, kurz nachdem er weg ist, zähle ich die Tage bis zum nächsten Dienstag schon wieder rückwärts.Als ich unter Marie lag und sie leckte, da stellte ich mir vor, wie er sie nimmt, direkt über mir. Und ich alles auflecke und sauge, von beiden, und darin für alle Ewigkeit versinke. Ich bin jetzt permanent spitz und kann an fast nichts anderes mehr denken. Wer und was bin ich?Samstag, 9. Dezember 2006Sie ist bereits im Bett und sich sitze hier und mein Herz schlägt wie wild. Sie brachte die Sprache auf das Ende meiner Beziehung zu Felix, wenn das eigentlich Ziel erst einmal erreicht ist. Und sie fragte, wie ich ihn dann, möglichst unkompliziert und stressfrei, abschießen könnte.Mir wird ganz schlecht bei diesem Gedanken. Bin ich in ihn verliebt? Oder ist es nur der monstergeile Sex? Was auch immer, ich will es nicht beenden!Montag, 11. Dezember 2006Manchmal überraschen mich meine eigenen Worte. So wie heute beim Frauenarzt, den ich nach der Untersuchung um ein Rezept für die Pille bat. Ich sagte ihm auch, dass ich um größte Diskretion bitte und er nickte und murmelte, dass das wohl selbstverständlich sei.Auf der Toilette habe ich lange gezögert, die erste zu nehmen. Marie würde mich umbringen, wenn sie es herausbekommt. Ich fühlte mich dort total beklommen, das Knistern beim Herausdrücken der Pille schien mir ohrenbetäubend und meine Handtasche, mit den Pillen darin, schien in Flammen zu stehen. Ich nahm sie. Sie wirkt ab dem ersten Tag und ich werde Felix nicht so schnell abschießen. Meine innere Stimme schimpft mit mir.Mittwoch, 28. Februar 2007Als ich nach Hause kam, roch es nach Rauch. Ab und zu raucht Marie, dass weiß ich, aber nie in der Wohnung. Sie saß am Wohnzimmertisch und darauf lagen meine Pillen. Die Olle am Empfang, beim Frauenarzt, hat sie ihr mitgegeben, sie hielt es für praktisch. Neben den Pillen und dem Aschenbecher lag eine Tüte mit braunem Pulver und die Spritze. Marie war drauf und der Streit war komisch, als wäre sie gar nicht bei der Sache.Sie meinte, ich habe sie betrogen und, ohne eine Miene zu verziehen, erklärte sie mir, dass ihr Rausch besser sei, als jeder Sex, den sie je mit mir gehabt hat. Ich habe mich aufgeregt und gezetert, als wir uns stritten, aber sie blieb die Ruhe selbst, als sie mir die schlimmsten Sachen an den Kopf warf. Jeden zweiten Satz beendete sie mit ‚Schlampe’, ohne dabei die Stimme zu heben und das wirkt dann viel schlimmer, als wenn man richtig angeschrien wird. So, als hätte sie komplett mit mir abgeschlossen.Ich wiederum warf ihr vor, schwach zu sein, weil sie ein einziges Problem dazu bringt, gleich wieder Drogen zu kaufen und fragte, ob sie wohl so einen Moment herbeigesehnt habe, um endlich wieder ‚on’ zu sein. Ich erklärte ihr, dass ich stärker bin und mich niemals so gehenlassen würde. Wir stritten über unsere Stärken und unser Selbstbewusstsein. Sie bezichtigte mich, verklemmt zu sein und nie so richtig aus mir herauszukommen. Und fragte, ob ich dies als Stärke ansehen würde. Und dass ich mich nach der Nummer zum einjährigen Jubiläum verhalten habe, wie ein kleines Mädchen.Wir machten uns gegenseitig fertig, bis ich weinte, während sie, scheinbar gelassen, mein Leben, mit all seinen Facetten, durch den Dreck zog. Ich war schwer verunsichert und traurig, außerdem konnte ich ihrer trockenen Art, mich runterzumachen, kaum Paroli bieten. Erst im Nachhinein, jetzt, kann ich nachvollziehen, wie sehr ich sie verletzt haben muss.Jedenfalls forderte sie mich auf, einmal zu beweisen, dass ich auch locker sein kann. Sie bereitete es vor und ich zog eine Linie von dem Heroin in meine Nase. Es brannte staubig in meiner Nase und ich spürte gar nichts.Dann umfing mich eine angenehme Wärme und ich sah die Dinge viel klarer. Und gelassener. Unser Problem miteinander ist gar nicht so groß. Wir werden alles in den Griff bekommen und sie schaut mich auch schon wieder freundlich an.Es ist wirklich gut, es wirkt noch immer nach, aber ich werde es bei dem einem Mal belassen.Sonntag, 04. März 2007Marie hat eine Entscheidung von mir gefordert und ich habe keine Sekunde gezögert. Felix hat geweint, glaube ich. Marie hat aufmerksam und befriedigt zugehört, wie ich mit ihm telefoniert und ihm den Laufpass gegeben habe. Er hat gemerkt, dass ich anders bin, so teilnahmslos, hat er gesagt. Ich glaube, Marie hat es genossen, sein Leiden zu hören. Ich sehe die Genugtuung in ihrem Gesicht. Er tut mir leid, aber gegen meine Schwester hatte er nicht den Hauch einer Chance. Nie werde ich sie sich selbst überlassen.Samstag, 21. April 2007Gestern hat mir Marie meinen ersten Druck gesetzt. Es ist viel besser als das Schnupfen. Es war, als würde sie das pure Glück in meine Adern spritzen. Völlig sorgenfrei wurde mir wohlig warm und die Leichtigkeit meines Körpers, meiner Seele und des Lebens verschafften mir ein traumhaftes Gefühl. Schon mit dem Aufwachen sehne ich herbei, dieses Gefühl noch einmal erleben zu dürfen. Ich kann an nichts Anderes mehr denken.Sonntag, 3. Juni 2007Heute Abend werden wir uns den letzten Druck geben und dann aufhören. Wir werden uns krankmelden und es durchziehen. Innerhalb von gut zwei Monaten habe ich über sechs Kilogramm abgenommen. Die Dosis, die wir brauchen, steigt gefühlt täglich. Heroin scheint viel Energie zu geben — und zu nehmen. Ich werde körperlich nicht so stark leiden, wie Marie, hoffe ich.Felix nervt, mindestens zweimal die Woche steht er unangemeldet vor der Tür. Außerdem ruft er fast täglich an. Er will mich retten, ich bin seine Traumfrau und so weiter. Wir lassen ihn ab und zu rein und reden mit ihm. Er ist rührend, aber ich frage mich, warum er sich das antut. Ich werde zu Marie halten, er kann mich nicht haben.Freitag, 8. Juni 2007Nach dreieinhalb Tagen fühlten wir uns so gut, dass wir einen kleinen, letzten Druck machen wollten. Das kann man gar nicht glauben, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Man fühlt sich so gut und voller Energie, sieht alles positiv. Und was ist die positivste Erinnerung im Kopf? Der letzte Druck! Das wollten wir dann verbinden, ein einziges Mal noch.Wir sind wieder drin. Ich fühle mich so gut, obwohl ein winziger Teil meines Gehirns mir sagt, dass es das Gegenteil von gut war, wieder anzufangen.Mittwoch, 12. März 2008Heute waren Mama und Papa hier. Sie haben geheult, obwohl ich ihnen ansah, dass sie stark sein wollten. Unsere Wohnung ist eine Katastrophe, obwohl Felix manchmal aufräumt, wenn güvenilir canlı bahis siteleri er hier ist. Wir leben nur noch für den nächsten Druck und ihr Besuch könnte wohl auch ein Traum gewesen sein.Sie wollten uns natürlich zu einem Entzug motivieren. Mama hat aufgeräumt und gesaugt und die Betten bezogen. Papa hat den Stoff gesucht und auch gefunden, sowohl das Heroin als auch die Trips hat er im Klo runtergespült. Sie boten uns Hilfe an, uns heute, sofort, bei einem Entzug zu unterstützen. Grundsätzlich wollen wir ja aufhören, wie auch die meisten Raucher immer aufhören wollen. Aber es war nicht der richtige Tag dafür.Sie erzählten von unserer letzten Chance, würden wir nicht aufhören, so würden sie sich von uns abwenden. Sie waren aufrichtig und stark, als sie damit drohten. Wir waren klein und schwach und erbaten uns Zeit. Sie blieben hart und gaben uns eine halbe Stunde, während wir eher in Wochen rechneten. Nach Ablauf der Zeit gingen sie wortlos.Samstag, 15. November 2008Meine Eltern haben sich heute persönlich von uns verabschiedet, sie werden ein neues Leben anfangen, in Schweden, nahe Malmö. Sie können und wollen nicht zusehen, wie wir sterben, sagen sie. Papa schnauzte uns an, wie asozial wir wären, und da habe ich ihm gesagt, dass sie sich verpissen sollen.Er haute mir links und rechts eine Schelle, dass mein Kopf auf meinem spindeldürren Körper hin- und herflog. Mama und Papa und Marie weinten, und ich weinte dann auch. Plötzlich war es so traurig, es war das erste Mal, dass mein Papa mich schlug. Ich fühle mich heute wie ein Junkie, wie fremd in mir selbst. Wie in einem Alptraum. Ich will aufwachen!Zum Abschied lagen wir uns dann doch in den Armen. Papa hat sich mehrfach entschuldigt und betont, dass er mental total am Ende ist. Schließlich wären wir, neben Mama, das Wichtigste in seinem Leben. Sie hinterließen ihre Kontaktdaten und dann waren sie weg. Sie hatten einen Plan und haben ihn durchgezogen.Danach habe ich viel nachgedacht. Wenn wir so weitermachen, werden wir uns kaputtmachen.Ich werde es ändern.Freitag, 21. November 2008Ab morgen, Samstag, den 22. November, werden wir aufhören. Wir planen so genau, wie nur möglich. Wir haben uns einen großen Kalender gekauft, in den tragen wir unsere Pläne ein. Wir wollen zu Weihnachten unsere Eltern besuchen und zu diesem Zeitpunkt sind wir dann über vier Wochen drogenfrei. Das ist das größte Ziel, aber wir planen auch die Kleinigkeiten, wie unser Sportprogramm und die Wiederaufnahme der Arbeit. Ein normales, geregeltes Leben einfach.Ein letztes Mal lassen wir es und heute gutgehen, die Wortwahl scheint mir paradox, aber heute werden wir uns noch einmal richtig zudröhnen, auf dass es für immer genug sein mag. Marie bereitet gerade den nächsten Kick vor. Sie hat heuteErholung & StressSandra starrte ungläubig auf das vor ihr liegende Werk. Einige Teelichter waren bereits erloschen, die übrigen hatten den mysteriösen Charakter des Tagebuchs auf Sandra nur verstärkt. Es endete hier einfach und die folgenden Seiten waren offensichtlich herausgerissen. Sie zählte sechs fehlende Seiten, dahinter befanden sich weitere dreißig bis vierzig unbeschriebene, weiße Blätter.Sandra war mehr als enttäuscht, während sie grübelte. Sie wusste, dass der letzte Eintrag am Tag ihres Todes vorgenommen worden war. Zumindest vermutete sie, dass es sich um den letzten Eintrag handelte. Sie kannte die Uhrzeit des Todes der Zwillinge nicht, nicht einmal ungefähr.’Maire hat heute…’ konnte mannigfaltig, ja fast x- beliebig fortgesetzt werden, das war ihr klar, doch sie fragte sich weiter, womit die Todgeweihte wohl noch elf bis zwölf Seiten gefüllt haben mochte. Es war ein ihr ein Rätsel und ihre Gedanken kämpften gegen die Müdigkeit, die sie abrupt überfiel.Vier Uhr und elf Minuten zeigte die Uhr. Sie nahm noch einen Schluck Wein, löschte die restlichen Kerzen, und kuschelte sich zu Sarinya. Dass Bettzeug war herrlich weich und angenehm kühl. Als sie die Augen schloss, spürte sie ihre Blessuren und dieser verrückte Tag ging durch ihren Kopf. Trotzdem schlief sie schnell ein.In ihren Träumen kämpften die Löwen um ihr Kind, Sandra versuchte, Johanna zu erreichen, um sie zu schützen und bei sich zu behalten. Die Raubtiere waren auf einmal Sarinya und Lidia, die gemeinsam mit dem Kind vor ihr flohen. Sie verschwanden in den Gängen des Kolosseums und Sandra folgte ihnen. Sie durchquerte den steinernen Torbogen und fand sich im Parkhaus wieder, in dem sie gestern das Tagebuch erbeutet hatte. Doch die beiden Frauen waren schon am nächsten Ausgang, sie wollte hinterhersprinten, bewegte sich aber langsam, wie durch Gelee. Sie erreichte quälend langsam den Ausgang, der sie direkt auf den Friedhof der beiden jungen Frauen führte. Es war Nacht und die Asiatin war verschwunden. Die Luft bewegte sich nicht und es gab auch keine Temperatur, die sie wahrnahm. Lidia kniete dort und weinte in Gebetshaltung vor dem Grab. Johanna war ebenfalls nicht mehr dort. Ein zweiter Grabstein stand dort, neben dem der Zwillinge, sie las nur Johanna und das Jahr des Todes 2016, um mit Herzrasen aufzuwachen. Sie unterdrückte den Drang, auf der Stelle Lidia anzurufen. Draußen dämmerte es bereits und sie zwang sich, wieder einzuschlafen.Sie erwachte durch Sarinyas Wecker und döste zerknirscht weiter, während Sarinya duschte. Kurz darauf kam ihr der Traum in den Sinn und sie setzte sich, so, wie sie geschlafen hatte, völlig unbekleidet, an den Tisch. Sie rief bei Dennis an und Lidia war am Telefon.”Sandra! Wann kommst du denn?””Hallo Lidia, ich fahre bald los. Alles okay bei euch? Geht es Johanna gut?””Ja, hier ist alles in Ordnung. Und selbst?””Gut soweit. Ist Dennis da?””Nein, er ist schon unterwegs. Warum?””Nur so.”Sandra war erleichtert, dass sie nicht beiden auf einmal gegenübertreten musste. Allein schon Lidia zu erklären, dass sie aussah, als hätte sie mit einem Grizzly gekämpft, bereitete ihr Kopfzerbrechen.”Lidia, bitte pass gut auf dich und Johanna auf. Felix ist irgendwie besessen, ich halte ihn für gefährlich. Öffne niemanden die Tür, ja?””Gut. Ist das Buch denn so brisant?””Ich kann das noch nicht abschätzen, im Moment ist es mir … unklar. Aber da ist etwas passiert, was niemand wissen soll, da bin ich sicher. Ich mache mich nach dem Frühstück auf den Weg. Sei vorsichtig, ja?””Ja, ist gut, bis bald.”Lidias Akzent ging ihr durch Mark und Bein. Außerdem hörte sie die Zuneigung in ihrer Stimme. Ihr Gewissen drückte auf ihr Gemüt.Nach Sarinya ging sie selbst ins Bad und musterte nach der Dusche ich im Spiegel. Sie sah noch viel schlimmer aus, als noch Stunden zuvor. Am Bauch würde ein großer blauer Fleck entstehen und unzählige rote Stellen, Kratzer und ein paar Bissspuren waren deutlich zu sehen. Bevor sie sich anzog ging sie nackt zu Sarinya.”Schau, was du mit mir gemacht hast.”, und ohne eine Antwort abzuwarten verschwand sie wieder im Bad, um sich anzuziehen. Sie setzte sich zu Sarinya, die den Wohnzimmertisch mit Frühstück gedeckt hatte. Sarinya hatte ihre Arbeitsbekleidung an, die von der gestrigen praktisch nicht zu unterscheiden war.”Es tut mir … leid”, begann Sarinya, “wenn es mich erst einmal erfasst … es ist dann … nicht aufzuhalten. Ich wollte dir nicht weh tun. Ich … bin nun mal … so. Hättest du mich schlafen lassen … ich meine …””Willst du jetzt mir die Schuld geben?””Welche Schuld? Es gibt keine Schuld in dieser Sache. Hat es dir denn gefallen?”, fragte Sarinya.„Ich weiß nicht genau. Irgendwie … ja und nein.”„So ist es doch immer mit dem Sex, oder? Süß und bitter. Glück und Schmerz. Findest du nicht? Bringt man für guten Sex nicht immer auch ein Opfer?”„Nein.”, antwortete Sandra entschlossen, obwohl sie irritiert war und nachdenklich wurde. Sandra beschloss, diesen Gedankengang später noch einmal zu überprüfen.„Hattest du einen Orgasmus?”Sandra fiel die Kinnlade runter, ob ihrer freien und frechen Art. Aber sie antwortete wahrheitsgemäß mit “Ja”.Obwohl die Asiatin sich ein wenig schuldbewusst gab, sah Sandra in ihren Augen das provokante Glitzern. Sandra musste grinsen. Das Grinsen wurde breiter und sie fing an, zu kichern. Sarinya lachte ebenfalls und mit ihrem Gegacker jagten sie alle negativen Gefühle zwischen ihnen hinfort. Ausgelassen setzten sie ihr Frühstück fort, sie beruhigten sich wieder und dann wurde es mucksmäuschenstill. Sie blickten sich ernst an.Sarinya nahm Sandras Hand und fragte mit ernster, gesenkter Stimme:”Sehen wir uns wieder?”Sandra ließ sich mehrere Sekunden Zeit und sie hielten weiter den ernsten Blickkontakt. Sandra fasste nun Sarinyas Hand mit ihren beiden, streichelte sie zärtlich, um schließlich zu antworten: “Nein.”Sarinya schaute Sandra weiterhin an, nicht bereit so schnell aufzugeben. “Warum nicht?”, wollte sie wissen und die Hoffnungslosigkeit schwang bereits in ihrer Stimme mit.”Es geht einfach nicht. Bitte akzeptiere das.” “Gibst du mir wenigstens deine Nummer? Oder deine E-Mail-Adresse?””Wofür, Sarinya? Wofür? Mache es nicht schlimmer, als es ist. Es war eine Nacht, eine Nacht voller Wunder, eine Nacht wie ein Märchen. Aber jedes Märchen endet. Lass es uns eine gute Erinnerung sein.”Sarinya sah es in Sandras Augen und hörte es an ihrer Stimme. Sie wusste, dass ihre Bekanntschaft hier endete. Sie wurde locker, nachdem die Dinge feststanden.”Wenn dies dein Wille ist. Schade. Aber wenn du von Erinnerung sprichst … lässt du mir eine hier?”Sie lächelten sich zaghaft an, Sandra wurde ein bisschen unsicher.„Wie meinst du das? An was denkst du denn?”„An etwas Besonderes.”„Was denn? Das Buch? Niemals.”, sagte Sandra.„Nein, nein, das Buch interessiert mich nicht. Außerdem weiß ich, dass es deins ist und du es nie hergeben würdest. Ich wünschte … etwas … das ich nehmen kann, daran riechen … an dich denken. Deinen Schlüpfer zum Beispiel.”„Dein Ernst?”Sarinya nickte. Wortlos zog sich Sandra vor der Asiatin die Jeans aus, streifte den Schlüpfer von ihren Hüften und reichte Sarinya das Höschen. Dabei wurde sie feucht, die hemmungslose Offenheit der Asiatin machte ihrem Unterleib erneut zu schaffen. Sarinya musterte Sandra und als diese wieder angezogen war, warf Sarinya den Schlüpfer auf eines der Kopfkissen ihres Bettes.”Du bist echt lässig. Ich hatte kaum zu fragen gewagt. Ein unwiderstehliches Andenken. Danke. So sollst auch du etwas von mir bekommen. Suche dir etwas aus, bitte. Du kannst wählen, was du willst. Auch mich, aber das weißt du ja.”„Ach, Sarinya. Mach es doch nicht so schwer.”Sandra sah sich um und ihr Blick fiel auf den Kimono. Für immer und ewig würde er sie an dies abgründige Nacht erinnern. Aber er war zerrissen und verschlissen und sie schaute weiter, über das Regal, ihre Augen blieben an dem kleinen, schlanken Buddha hängen, sie vermutete, dass er aus Speckstein gemacht war. Er saß direkt neben seinem großen Bruder, der bis auf Farbe und Größe dem kleinen fast gleich war.Fragend schaute Sandra zu dem athletischem Buddha, der so anders aussah, als sein dickes, chinesisches Pendant. Ehrfürchtig nahm Sandra ihn in die Hand, wie ein Kind, dass einen wertlosen, aber funkelnden Bergkristall nehmen würde.”Ich habe ihn selbst geschnitzt”, erläuterte Sarinya, “es wäre mir eine Ehre, wenn du ihn mitnimmst.”Auf dem Bürgersteig verabschiedeten sie sich mit einem Kuss, der viel inniger und länger war, als Sandra beabsichtigt hatte.”Tschüss, Traumfrau. Du weißt, wo du mich findest.” Sarinyas Augen glänzten vor Gier und Leidenschaft und Hingabe, sie zog noch einmal alle Register, ein sportlicher Versuch, das Unvermeidliche abzuwenden.”Tschüss, Sarinya. Warte nicht auf mich.”Sie sah Sarinya nach, die sich noch mehrmals umdrehte, getrieben von winzigen Hoffnungsschimmern. Sandra winkte ein letztes Mal und bestieg das Taxi. In ihren Schädel wummerten die Gedanken, sie hatte einen ordentlichen Kater und viel zu wenig geschlafen. Sie dachte an die Nacht zurück und fühlte einen gewissen Stolz, diese exzentrische Nummer durchgezogen zu haben. Die Stärke kam wieder und durchflutete sie positiv und sie hielt sich schon kurze Zeit später wieder für ziemlich cool.Aus dem Taxi rief sie bei Dennis an, die Nummer seines Arbeitsplatzes. Sie wollte sichergehen, dass er dort war und nicht irgendwo bei Dennis’ Wohnung auf sie lauerte. Er nahm das Gespräch schnell an:”Sandra. Warum hast du es gestohlen? Was ist denn in dich gefahren?”„Bist du bescheuert geworden? Du hast mich gestern gewürgt, du hast mit wehgetan! Dazu dein hassverzerrtes Gesicht. Du hättest bei ‘Shining’ mitspielen können, Jack Nicholson hätte dich beneidet.”Er schwieg und Sandra fuhr fort:”Felix, warum wolltest du es unbedingt verstecken?”Eine Pause, bevor er antwortete:”Ich wollte eine Erinnerung für mich behalten. Kannst du das nicht verstehen? Hast du es gelesen?””Und mich dafür umbringen?””Nein, natürlich nicht. Ich wollte nur das Buch. Und die Fotos darin. Es gehört mir.”„Wenn ich richtig gelesen habe, geht es dich genauso wenig an, wie mich! Es gehörte ihr, aber niemals dir.”, sagte Sandra.„Es beschreibt einen Teil meines Lebens. Ich habe es quasi geerbt.””Du bist ja krank. Wo sind eigentlich die letzten Seiten hin? Hast du sie herausgerissen?”„Nein, ich habe es so bekommen. Ich denke aber, da stand nichts, was noch wichtig wäre. Sandra, wann kommt ihr wieder nach Hause? Ich vermisse euch.”Sandra konnte kaum glauben, was sie hörte. Sie vermisste ihn nicht im Geringsten. Im Gegenteil, nach dem Erlebnis am Vortag hatte sie Angst vor ihm, die sich mit Abscheu mischte.„Du bist echt ein Idiot!”, sagte sie.”Tut mir leid, Sandra, das wollte ich nicht. Aber auch ich hatte Angst, mein Erinnerungsstück an eine verstorbene Liebe, ich … ich wollte es immer für mich behalten … in mein Herz einschließen … es mit niemanden teilen. Mein eigener Schmerz für immer. Dieser kleine Zwischenfall wird doch nicht unsere Familie zerbrechen können.”„Kleiner Zwischenfall? Nimmst du Drogen, oder so? Anders kann ich mir deine verquere Sicht der Dinge nicht erklären. Woher wusstest du gestern eigentlich, dass ich deinem Büro war?””Ich wusste es nicht. Bitte, Sandra, mach jetzt keinen Quatsch, ja? Kommt nach Hause, sie ist meine Tochter. Ihr könnt doch nicht einfach abhauen! Ich kann euch nach der Arbeit auch abholen, wenn du magst.””Du hast den Schuss nicht gehört! Ich komme garantiert nicht nach Hause!””Sandra!, du kannst … du darfst sie mir nicht einfach wegnehmen. Sie ist mein Kind!””Felix, wir brauchen nicht weiter diskutieren. Es ist zwecklos.””Ich werde über rechtliche Schritte nachdenken. Aber du bekommst ein bisschen Zeit. Was ist mit dem Buch? Es gehört eindeutig mir. Wann und wo gibst du es mir zurück?””Später, Felix”, war alles, was sie sagte, bevor sie das Gespräch mit einem Druck beendete. Ihre Stärke war wie weggepustet, sie zitterte am ganzen Leib. Nicht einmal entschuldigt güvenilir illegal bahis siteleri hatte er sich und sie hatte ihn nicht dazu auffordern wollen, da sie es sowieso nicht akzeptiert hätte. Aber dass er es nicht versucht hatte, gab ihr zu denken.Rechtliche Schritte und sein Tagebuch!, dachte sie, beschäftigten ihn also. Nicht einmal gefragt hatte er nach ihrem oder Johannas Befinden. Sie würde niemals zu ihm zurückkehren. Sie war frei, sie konnte tun und lassen, was immer sie wollte. Dies würde sie auch Lidia spüren lassen, falls diese die Sprache auf die Eskapaden der vergangenen Nacht bringen würde. Sie war frei und stark und unabhängig. Sie wurde ruhiger. Und etwas stärker.Obwohl sie wusste, dass Felix arbeiten war, schaute sie sich aufmerksam um, als sie das Taxi verließ und zum Hauseingang ging. Der Fahrstuhl zuckelte nach oben und als sie die Tür aufschließen wollte, öffnete Lidia die Tür von innen. Als sich ihre Blicke trafen, zerfiel jegliche Stärke in ihr erneut zu Staub. Ihr Herz schlug schneller und ihr fehlten die Worte. Schuld drückte schwer auf ihre Schultern, als sie herauspresste: “Hallo.””Hallo Sandra, ich habe Frühstück vorberei …”, lächelte Lidia freundlich zurück, doch ihr Lächeln erfror, als sie Sandras genauer musterte.”Au weia. Wie siehst du denn aus? Wer hat dir das angetan? War das Felix?”Lidia strich dabei zärtlich über Sandras aufgeplatzte Lippe. Sandra drückte sich an Lidia vorbei und antwortete im Vorbeigehen: “Teilweise. Wo ist Johanna?”, doch Sandra entdeckte bereits ihre Tochter, als sie in der Wohnzimmertür stand. Johanna lag auf ihrer bunten Kuscheldecke auf dem Boden. Sandra legte sich zu ihr, stützte sich seitlich auf den Ellbogen und begrüßte sie mit einem Küsschen und spielte sogleich mit den winzigen Händen.Johanna war freudig aufgeregt und Lidia legte sich, spiegelverkehrt zu Sandra, auf die andere Seite des kleinen Mädchens. Nachdem Sandra ein paar Minuten, recht schweigsam, mit dem Kind geknuddelt hatte, blickten sich die beiden Frauen angespannt an. Sandra sagte kein Wort, daher begann Lidia, zu fragen”Wurdest du verprügelt?”Von Sandra kam keine Antwort, nach einiger Zeit zog sie hilflos beide Schultern an und Lidia konnte die Schuld nun in Sandras Augen lesen.”Warst du mit jemanden zusammen, letzte Nacht?”Sandra signalisierte mit einem, etwa eine Sekunde dauernden, Schließen beider Augen ein “Ja”. Sie sah nun traurig, verkatert und schuldbewusst aus. Sie sah den Schmerz und den Kummer in Lidias Augen ebenso wie die aufkommende Wut. Sie schämte sich und fühlte sich schwach.”Du hast mich betrogen, während ich auf deine Tochter aufgepasst habe? Und verlangt, dass ich nicht mit Dennis schlafe? Das glaube ich nicht. Sag mir, dass das nicht wahr ist!”, schrie Lidia. Scharf und dennoch gekränkt klang ihre Stimme.Sandra schloss die Augen, ihr Körper zitterte und Tränen liefen über ihre Wangen. Sie kuschelte ihr Gesicht, ohne die Lider zu öffnen, an das ihrer Tochter und griff nach Lidias Hand. Lidia aber entzog sich sogleich, stand auf und hastete davon. Ein ohrenbetäubendes Klirren und Krachen drang aus der Küche, als Lidia den Küchentisch mit dem vorbereiteten Frühstück umkippte. Kurz darauf hörte Sandra die Haustür mit Schwung in den Rahmen dröhnen.Sandra heulte an der Seite ihres Kindes, ihr wurde klar, dass sie ihre Gefühle für Lidia unterschätzt hatte. Lidias Reaktion stach in ihrem Herzen und sie schluchzte sich in den Schlaf. Mutter und Tochter schliefen gemeinsam ein.Mehr als zwei Stunden vergingen, bis Sandra vom Schließgeräusch der Haustür erwachte. Lidia trat ein und ging, am Wohnzimmer vorbei, in die Küche. Sandra hörte, wie Lidia anfing, die Scherben zusammenzufegen. Sie stand auf, ihre Glieder schmerzten von der ungewöhnlichen Schlafposition. Noch schlaftrunken ging sie in die Küche und half Lidia, die Scherben zu beseitigen.Nachdem sie alles aufgeräumt hatten, setzten sie sich an den Tisch. Bisher hatte Lidia sie nur strafend und abschätzig angeguckt und so schaute sie jetzt auch am Tisch, sie saßen direkt nebeneinander. Sie hatten noch nicht ein Wort miteinander gewechselt. Lidia hob die Hand, Sandra machte keinerlei Anzeichen einer Gegenwehr, und schlug sie, flach und halbherzig, in Sandras Gesicht.Sie vergrub ihr Gesicht zwischen den auf dem Tisch liegenden verschränkten Armen und Lidias Tränen tropften auf den Tisch. Ihr Oberkörper bebte und Sandra streichelte, zunächst hauchzart, ihren gebeugten Rücken durch die Bluse. Bald darauf hatte sie ihren ganzen Arm um Lidia gelegt.”Halt mich fest, bitte.”, flüsterte Lidia und ließ sich seitwärts in Sandras Schoß fallen. Sandra hielt ihren Kopf und streichelte ihre Schulter, versuchte, die Schluchzende zu beruhigen.Lidia fasste sich und fragte mit gefestigter Stimme:”Weißt du, warum ich zurückgekommen bin?”Sandra wusste es, sagte jedoch: “Sag es mir.””Ich liebe dich, Sandra.”Lidia wartete auf eine Antwort, doch Sandra schwieg berührt, und Lidia redete weiter: “Wer auch immer dir das angetan hat, er hat mir mehr Schmerzen zugefügt als dir. Sandra, wie lange soll ich warten? Ich weiß nicht, wie lange ich das durchhalte.””Lidia, mein ganzes Leben geht gerade den Bach runter, alles, was war, ist nicht mehr. Ich … weiß nicht … wie es weitergeht, ich stecke in einem Irrgarten aus Gefühlen, es geht rauf und runter in mir … ich bin nicht einmal in der Lage, Entscheidungen zu treffen oder deren Konsequenzen realistisch zu beurteilen. Ich hänge fest.””Was empfindest du für mich?”, wollte Lidia wissen.”Ich liebe dich … auch … aber … das schöne Gefühl verirrt sich in meinem seelischen Chaos. Ich … kann es nicht erklären. Komm mal her zu mir.”Sandra schob Lidia sanft wieder in Sitzposition und nährte sich ihrem Gesicht. Sie drückte ihre Lippen auf Lidias und gab ihr einen langen, intensiven Kuss, dem sich Lidia trostsuchend hingab, während sie wohlig seufzte. Eine kleine Ewigkeit später ließ Sandra wieder ab und sagte:”Bitte. Sag Bescheid, wenn du es nicht mehr aushältst. Okay? Ich muss es dann wissen.”Lidia nickte zaghaft. Sie sei bereits an diesem Punkt, lag Lidia auf der Zunge. Aber sie wollte nicht pokern, nicht mit diesem Einsatz. Außerdem hatte der innige Kuss sie versöhnlich gestimmt, sie so mit Hoffnung erfüllt, dass die dunklen Wolken sich mehr und mehr verflüchtigten.”Hör zu, Lidia. Ich werde zu meinen Eltern fahren, nach Regensburg. Ich brauche einen Tapetenwechsel. Ich habe Angst, dass Felix hierherkommt. Ich brauche jemand, der mir das Kind ein oder zwei Tage abnimmt. Ich brauche Abstand von allem hier.””Du brauchst Abstand von mir?””Nein, so war das nicht gemeint.”Lidia schaute verloren zu Sandra.”Willst du mitkommen?”, hörte Lidia zu ihrem Erstaunen und ihre Augen leuchteten vor Freude, wie ein Hund voller Erwartung sah sie Sandra an. Sandra belustigte sich nicht daran, im Gegenteil es berührte ihr Herz intensiver, als sie es wollte. Lidia sprang zu Sandra und umarmte sie fest und ein Zuschauer hätte womöglich gedacht, dass es sich um eine Mutter-Kind-Szene handelte.Sie packten ihre Sachen, informierten Dennis, Lidia sagte ihre Termine ab und Sandra buchte ein Hotel für sie, im Herzen der Stadt. Ursprünglich hatte sie bei ihren Eltern wohnen wollen, doch in deren kleiner Zweizimmerwohnung konnte sie unmöglich mit Lidia unterkommen und nun freute sie sich auf den Luxus eines guten Hotels.Bevor sie losfuhren, fütterte sie Johanna mit einer Pulvermilch und Lidia nuckelte im Bad den Druck aus ihren Brüsten. Klitschnass waren sie beide, als Sandra den Motor des Wagens startete. Mit dem Start erfasste beide eine Leichtigkeit und Heiterkeit, von der Sandra überwältigt wurde, sie hatte gar nicht mehr gewusst, wie schön dieses Gefühl sein konnte. Einfach weg. Raus. Frei.Ihre Eltern waren herzlich, aber auch besorgt um ihre Ehe und die junge Familie. Sie bohrten immer wieder nach dem Auslöser der Krise. Sandra stellte die Polin als Freundin vor und sie war froh, als sie die Wohnung verließen. Ihre Eltern würden bis Freitag für Johanna sorgen.Sie bezogen ihr großzügiges Zimmer mit Blick auf die Steinerne Brücke, die weniger romantisch aussah, als in Sandras Erinnerung, es war eine einzige Baustelle und seitlich war eine Ersatzbrücke eingerichtet. Das Zimmer hatte einen Zugang zu einer großen Terrasse, es gab allerdings einen weiteren Zugang aus dem Hotelflur, so dass theoretisch alle Hotelgäste die Freifläche mit Blick auf Brücke und Dom nutzen konnten.Sie bummelten durch die Innenstadt und Sandra kaufte, ohne Rücksicht auf Preise, Wanderausrüstung für beide, helle Wildlederschuhe, der gleiche Typ für beide, einen Rucksack, Funktionshosen und eine Picknickdecke. Außerdem Wanderkarten für die Region, Sonnenöl und in einem anderen Geschäft, eine edle Digitalkamera. Nur Wanderstöcke ließ sie sich nicht aufschwatzen, sie mochte die Dinger und deren Klackern nicht.Wein trinkend saßen sie danach auf der Terrasse, Sandra beschäftigte sich mit den Funktionen der Kamera und sie bemerkten das zunehmende Treiben der Jugend auf der Wiese vor ihnen. Sandra wollte nach dort unten und so packten sie die Decke, zwei Flaschen Wein und eine Wolldecke des Hotels in den Rucksack und gingen auf die belebte Wiese.Junge Leute, meist in größeren Gruppen, spielten und tranken ausgelassen Alkohol. Sie gingen weiter, unter der Brücke hindurch, dort war es wesentlich ruhiger, wenngleich noch immer lebhaft. Am Ufer richteten sie sich ein und blickten sitzend auf den Fluss.”Alle Leute scheinen so glücklich, hier. In Berlin habe ich noch nie so gute Stimmung erlebt, erst recht nicht auf einer öffentlichen Grünfläche.”, sagte Lidia, angesteckt von der heiteren Atmosphäre.””Sie sind jung und frei, sie lachen und trinken und machen Späße. Aber vieles davon ist auch Kampf, um Macht, Anerkennung und Liebe. Aber du erinnerst dich sicher besser, mein Küken.”Die Stimmung färbte trotzdem auf sie ab, und angegackert, wie sie waren, kitzelten sie sich bald wild ab. “Mein Küken.”, frotzelte Sandra sie immer wieder. Schon bald lag Lidia auf ihr und saugte die Milch aus Sandras Brüsten, verborgen durch die wollene Decke. Sandra spürte Lidias Hand zwischen ihren Beinen und gab sich ihr hin, ohne Eile genossen sie die gegenseitigen Berührungen, ohne Angst, entdeckt zu werden schaukelten sie sich in ihrer Lust hoch.Ein junger Kerl bemerkte ihr Spiel und näherte sich unauffällig. Als Sandra seine Anwesenheit feststellte, stand er schon direkt neben ihrer Decke.”Hallo, ich bin Jan. Habt ihr Lust auf einen Joint?””Hau ab, wir wollen nicht…”, begann Lidia, aber Sandra unterbrach sie: “Warte. Setz dich doch zu uns. Ich bin Sandra und das ist Lidia.” Das Wort ‘Joint’ hatte in ihrem angeheiterten Kopf schöne Dinge assoziiert, sie dachte an Freiheit, Jugend und Rebellion.Sie saßen zu dritt nebeneinander, in der Mitte Sandra, Jan zu ihrer linken. Er zündete das traditionelle Dreiblatt an und gab es an Sandra weiter, die mehrmals tief inhalierte. Lidia lehnte ab und Sandra zog noch einige Male, bevor Jan das Teil zu Ende rauchte. Das Gift explodierte warm in Sandras Gehirn und sie legte sich zurück und schaute in den Himmel.Zu dritt betrachteten sie die Sterne und lauschten der fröhlichen Stimmung. Der Sternenhimmel drehte sich in Sandras Kopf, immer schneller, sie schloss die Augen, doch ihr Universum drehte sich weiter. Ihr drohte, übel zu werden, und sie floh, wie damals, in schöne, ablenkende Gedanken. Sie dachte an Sex, frei und wild und ohne Hemmungen den eigenen Wünschen gegenüber.Es half ihr und sie wurde angenehm geil. Ihre Hände suchten links wie rechts nach den Körpern ihrer Begleiter. Lidia sprang sofort an, sie legte sich seitlich an Sandra und begann sie zu streicheln und mit Küssen zu bedecken. Jan zeigte zunächst kaum Reaktion, als aber Sandras Hand in seine Shorts fuhr, stöhnte er vernehmlich auf.Sie hüllten sich unter die Decke, Jan wandte sich ebenfalls Sandra zu und versuchte, sie zu küssen. Lidia jedoch dachte nicht daran, sie freizugeben und sog sich an ihrem Mund fest. Jan rollte sich auf Sandra, die ihn dabei unterstützte, und drückte sein steifes Glied, durch Hose und Rock, fordernd auf Sandras Unterleib.Sandra schob ihren Rock hoch und ließ ihm Einlass, sie seufzte, als er sie langsam in sie eindrang. Er bewegte sich langsam in ihr, fast unauffällig, und Lidia spürte, wie sich Sandras Atemfrequenz beschleunigte, sie ließ Sandra keine Chance, sich ihrem Kuss zu entziehen.Er merkte, dass er Sandras Mund nicht habhaft werden konnte und vergrub seinen Kopf in Sandras Halsbeuge und leckte und küsste ihren Hals. Mit seiner Hand versuchte er, Lidias Arsch zu erreichen, wurde aber ruppig zurückgewiesen. Dann wurde er schneller, Sandra stemmte sich ihm entgegen, und er pumpte seinen Saft in Sandra.Fast augenblicklich rollte er von ihr runter, zog seine Klamotten zurecht und verschwand wortlos. “Endlich unter uns, was?”, sagte Sandra erregt und nahm Lidias Anspannung nicht wahr. Sandra war noch nicht gekommen und ihr Körper bebte vor Erregung und Erwartung, sie verzehrte sich nach dreckigem Sex. Gewaltsam löste sie den Kuss, um zu Lidia zu sagen:”Leck mich jetzt. Richtig!” Blind vor Geilheit und Sehnsucht nach Erlösung.”Was?””Bitte leck jetzt meine Muschi. Los! Ich brauche es.”Lidia näherte sich vorsichtig, ihr war nicht danach, aber sie wollte Sandra nicht enttäuschen. Sie sah, dass Sandra in einem Rausch der Lust war, doch Lidia war ihr nicht gefolgt. Um Zeit zu gewinnen, fing Lidia an, Sandras Oberschenkel zu küssen und arbeitete sich in Richtung der fordernden Muschi vor. Sandra nahm Lidias Kopf in beide Hände und führte ihn langsam aufwärts.Es ging ihr zu langsam und voller Gier auf Lidias erlösende, flinke Zunge drückte sie deren Kopf an sich, damit Lidias Mund endlich ihre Spalte erreichte. Sandra würde sich an ihrem Kopf mit den Schenkeln festklammern, würde ihr Gesicht bis zur Erlösung fest einschließen. Lidias Gegenwehr interpretierte sie als Zierde oder verspielte, aufgeilende Verzögerung.So drückte sie Lidias Gesicht kräftig in ihren Schoß, während sie ihren Unterkörper ein gutes Stück nach unten bewegte, sie presste Lidias Mund auf ihre klitschnasse, vollgespritzte Spalte. Lidia versuchte sich nur kurz, ehe sie sich gewaltsam befreite und aufstand, ein paar Schritte wegging, sich auf alle Viere fallen ließ und würgte, als müsste sie kotzen.Überrascht sah Sandra das Schauspiel, sie hatte nichts davon geahnt. Im Rausch von Alkohol, Cannabis und Sex hatte sie nur noch ihre eigenen Wünsche gespürt, das merkte sie jetzt. Ihre Erregung fiel in sich zusammen und sie ging rüber zu Lidia. Ruhig, wenn auch außer Atem, sagte Lidia, als Sandra bei ihr war:”Bist du verrückt? Erst lässt du dich von einem Fremden vor meinen Augen durchficken und dann soll ich seinen Saft aus dir lecken? Ich weiß nicht, ob ich je so erniedrigt güvenilir bahis şirketleri wurde!” Sie spie die Worte Sandra förmlich entgegen.Sandra erfasste gerade noch, dass sie falsch gehandelt hatte. Sie wischte mit ihrem Daumen Schleim, wahrscheinlich Sperma, von Lidias Lippe. Diese rollte genervt die Augen. Sandra bereute ihre Taktlosigkeit, aber ihr fehlten die Worte. Sie war verwirrt wie lange nicht mehr und konnte kaum klare Gedanken fassen, der Rausch spielte ihrer Sinnen Streiche.Sie gingen ins Hotel und setzten sich auf die Terrasse, wo ein älteres Ehepaar nur staunen konnte, wie schnell und wortlos sie eine Flasche Wein leerten. Gegen Mitternacht verabschiedeten sich das Paar bei ihnen und Lidia öffnete eine nächste Flasche.Sandra setzte sich neben sie um nahm sie in den Arm.”Bitte entschuldige, ich war gedanklich wie weggetreten. Habe wohl nur an mich gedacht.”Lidia war angetrunken, aber sie nahm die Umarmung an und lehnte sich an Sandra, als sie antwortete:”Schön, dass du dich entschuldigst. Es gibt halt auch Dinge, die ich nicht mag. Ich bin dir nicht böse. Nicht mehr jedenfalls. Aber ich habe was gut bei dir, oder?””Ja, das hast du.””Gut, vergiss es nicht, ja?””Wie meinst du das konkret?””Ich möchte im Gegenzug dein Versprechen, mir einen sexuellen Wunsch zu erfüllen, wenn ich dich darum bitte.””Du hast mir doch meinen Wunsch gar nicht erfüllt.”, sagte Sandra und bereute ihre Antwort sofort, als Lidia aufschaute und sie scharf ansah.”Okay, gut. Ich mache es.”, legte Sandra versöhnlich nach.”Du bist echt nicht einfach, manchmal, Sandra.”„Ich weiß.”Am nächsten Tag machten sie eine Wanderung, sie stellten das Auto auf einem abgelegenen Parkplatz ab und hielten sich an die Karte, der Weg war aber auch vorbildlich ausgesc***dert. Sie liefen nebeneinander Hand in Hand, als Lidia das Thema auf den gestrigen Vorfall brachte:”War das tatsächlich dein Wunsch gestern, dass ich es … aus dir herauslecke?””Ja. Wenn ich in diesem Stadium bin, habe ich viele verrückte Ideen. Aber diese kommt halt immer mal wieder.””Was macht dich daran so an? Es dürfte sich kaum anders anfühlen, wenn ich dich lecke, auch wenn kein … Sperma … dort ist.””Es ist das Wissen darum, glaube ich. Guck mal, wenn ich dir die Finger … unten reinstecke und dann in deinen Mund, dann macht mich das scharf, aber nicht, weil das Fingerlecken so schön ist, es ist das Wissen, dass du dann von dir selbst nascht.””Hört sich gut an.”, fand Lidia. Sandra lächelte und sprach weiter:”Warum, denkst du, stehen Männer so auf den Hintereingang? Weil das Gefühl für den Penis so viel besser ist? Wohl kaum. Sie lieben das Wissen, in deinem … Arsch zu sein. Hast du sie je dabei gehört? ‘Ja, ich fick dich in den Arsch, du geile Sau, ich spritz dir in den Arsch’, rufen sie dann aufgeregt.””Und das ist dein Analverkehr, sozusagen? Dass dich einer vollspritzt und eine andere Person ausleckt?””So würde ich es nicht sagen. Aber ich würde es schon gerne mal erleben, ja. Es soll aber eine Frau sein, die mich leckt, danach. Womöglich bleibt es ein Wunsch, dann sterbe ich auch nicht. Welcher ist denn der deine Traum? Was willst du mit mir machen, wenn ich mein Versprechen einlöse? Fesseln, Schlagen, Anpissen?””Ich habe da noch keinen festen Plan. Mein größter Wunsch ist im Moment keine Praktik, sondern ein Mensch. Du!”Lidia tätschelte fordernd Sandras Hintern, aber diese lief weiter, bis sie an eine Wegkreuzung im Wald kamen, an der eine Holzhütte stand. Sandra zog Lidia hinein und sie küssten sich und ihre Hände streichelten sich. Die Wanderwege waren weithin gut einsichtbar.”Zieh dich aus, bitte. Nur die Schuhe nicht.”Lidia ließ sich nicht zweimal bitten und legte ab, ihre Wanderschuhe musste sie aus- und wieder anziehen, um sich der Hose zu entledigen. Dann posierte sie nackt, nur mit den massiven Wanderschuhen aus hellem, braunen Wildleder bekleidet, für Sandra, die sie in Serien fotografierte. Lidia zierte sich nicht, auch ihre Intimitäten zu präsentieren, aber Sandra wollte erotische, schöne Fotografien haben und dirigierte sie von hier nach dort und gab ihr hin und wieder einen Sonnenhut aus Stroh für ihre Arrangements.Die Leidenschaft brannte in Sandra auf, wurde aber kurz gedämpft, als sie daran dachte, welche Fotos ihr Mann auf seiner Festplatte hatte. Sie waren während der Schwangerschaft sehr experimentierfreudig gewesen und diese Aufnahmen in seinen Händen zu wissen, gab ihr ein ungutes Gefühl. Sie schob den Gedanken beiseite und holte ein Fläschchen aus dem Rucksack.Lidias Körper zuckte unter Sandras Händen, die das Tiroler Nussöl auf ihrem verrieben. Lidias helle Haut dunkelte und glänzte durch das Öl und als die Hände gründlich durch ihre Spalte fuhren, stöhnte sie auf. Sandra spürte die Nässe zwischen den Beinen und wie Lidia ihren Hinter rausstreckte, als sie zwischen deren Backen fuhr. Am Anus verweilte sie kurz, um dann ihren Po und die Beine einzuölen.Lidia keuchte weiter unter Sandras Händen und begann, sich ihren Kitzler zu massieren.”Warte, ich will noch die Fotos machen, wenn du so schön glänzt.””Ich kann nicht mehr warten. Sandra, bitte mache irgendwas mit mir.”Das Öl auf ihrer glatten Haut trieb sie in den Wahnsinn, die Begier leckte an ihrem Verstand.Sandra zog sich aus und ließ genau, wie Lidia, ihre Schuhe an. Sie ölte sich ebenfalls komplett ein, wischte die Hände an einem Tuch ab, und schnappte sich wieder den Fotoapparat und forderte Lidia auf:”Komm schon. Ein paar Aufnahmen noch, dann kannst das hier haben.”, und damit drehte sie sich verführerisch im Kreis, mit ihrer Hand den blauen Fleck auf ihrem Bauch verbergend. Lidia rollte mit den Augen, sagte aber:”Na gut. Aber danach fresse ich dich mit Haut und Haaren.””Ja, gerne, darfst du dann alles machen. Nimm den Hut, bitte.”Lidias Posen wurden immer pornografischer und Sandra bat sie, die Kamera zu nehmen und auch Fotos von ihr zu machen. Sie warf die Picknickdecke über den massiven Holztisch in der Mitte der Hütte, leckte sich rücklings darauf und spreizte die Beine. “Los, knips mich.”, forderte Sandra, aber Lidia wurde ernst, legte den Apparat auf die Bank und kniete sich vor Sandra.Wie ein Heiligtum betrachtete Lidia die vor ihr liegende Muschi. Sie näherte sich langsam und umfasste Sandras Schenkel. Sie schmeckte das Öl, rieb ihr Gesicht an den öligen Innenschenkeln und leckte und küsste diese. Sie legte zwei Finger auf den After und mit sanftem Druck schob sie diese tief hinein.„Oh, ja, das ist schön.”, wisperte Sandra.Zärtlich leckte Lidia sie und wurde schneller und wilder, während Sandras Wimmern zu einem Stöhnen steigerte. Sandra legte den Kopf zur Seite. Und sah die Wandergruppe. Sie waren etwa zweihundertfünzig Meter entfernt und kamen in ihre Richtung. “Lidia, da kommen Leute.””Oh, Scheiße. Schnell anziehen!”, und Lidia sprang auf, die Knie rot vom harten Holzboden.”Nein, Lidia! Bringe es zu Ende!””Was?””Du hast mich schon verstanden. Mach mich noch fertig!””Du bist verrückt!”, flüsterte Lidia und spürte, wie geil allein die Vorstellung sie machte. Sie schaute noch einmal zu den Leuten und kniete sich wieder hin. Beide wurden von der Gefahr angestachelt, ein wohliger Schauer durchlief Lidia, jetzt einfach weiterzumachen war unfassbar unanständig. Sie streichelte sich selbst wie verrückt und leckte wild weiter.”Ja, hör nicht auf damit, leck mich, ich komme. Jaaaa.”, entfuhr es Sandra kurz darauf und Lidia erzitterte gleichfalls und trotz ihrer Eile ließ Lidia ihre Zunge etwas länger kreisen als unbedingt nötig, sie genoss noch die Ausläufer ihres Höhepunktes.Schnell rubbelten sie einen Teil des Öls von ihren Körpern, ehe sie ihre Kleidung anzogen. Die Decke lag noch auf dem Tusch und die beiden schnürten gerade ihre Schuhe, als die Wanderer grüßten, aber nicht die Hütte betraten. Sie gingen vorbei, ohne die beiden Frauen weiter zu beachten.Als die Leute verschwanden, lachten sie ausgelassen.”Du bist ein Luder. Ein Schweinchen. War das scharf. Aber ich wäre nicht mal auf die Idee gekommen.”, sagte Lidia.”Es war spontan, ich war kurz davor. Es ging gar nicht mehr anders, glaube ich. Aber es hat dir ja offensichtlich gefallen.””Oh ja, wir sollten es öfter … draußen. Du weißt schon.”Sie setzten ihren Weg fort und als sie am späten Nachmittag im Hotel ankamen, duschten sie ausgiebig. Ihre Wäsche war voll öliger Flecken. Als Lidia duschte rief Sandra erst ihre Eltern an, hier war alles in Ordnung, und dann Felix.”Sandra, ich möchte, dass ihr wieder nach Hause kommt. Zumindest möchte ich meine Tochter hier, in unserem Haus, haben. Meinst du, du kannst das einrichten, ja?””Nein, ganz bestimmt nicht, Felix. Ich will es nicht.””Dann zwingst du mich, es zu tun!””Was zu tun?””Dich zu erpressen Sandra, dich zu zwingen, hierher zu kommen. Mit Johanna.””Was ist los? Wie willst du mich denn erpressen?””Ich habe jede Meng Fotos hier. Eindeutige Fotos. Ich kann sie auf CDs brennen und bei der Schule verlieren. Das finden die Schüler und deren Eltern sowie das Kollegium sicherlich interessant. Aber vielleicht stelle ich sie auch nur ins Netz, mal sehen.””Felix, hast du den Verstand verloren? Das meinst du doch nicht ernst, oder?””Du erpresst doch eigentlich mich, indem du meine Tochter von mir fernhältst. Du erpresst mich, dies zu sagen. Genau genommen, erpresst du dich selbst. Verstehst du das?””Sag mir, dass das ein Alptraum ist. Sag mit bitte, dass es nicht wahr ist!””Es ist wahr. Für deinen Kinderdiebstahl.””Verdammtes Arschloch.”Sie legte auf und schlug mit der Hand wütend auf den Tisch, dass es krachte.Aufgeregt rief sie Dennis an und erzählte ihm die Geschichte mit der Erpressung. Er sagte:”Ich komme am Freitag wieder. Wir können uns dann am Abend darüber unterhalten. Von hier aus kann ich erst einmal nichts unternehmen. Versuche, Zeit zu gewinnen indem du irgendwie Verhandlungsbereitschaft signalisierst. Wann kommt ihr denn zurück?””Dann spätestens am Freitag. Meinst du, das ist irgendwie lösbar?”, fragte Sandra.„Mal sehen. Ich muss jetzt wieder rein. Bis Freitag, ja?”„Okay, bis Freitag. Danke.”Am nächsten Tag wanderten sie wieder und Lidia baggerte Sandra unumwunden an, sie war unerhört juckelich, aber selbst die unmoralischsten Angebote konnten Sandra nicht umstimmen. Seit sie des nachts, in ihren Träumen, ihre Fotos in der Schule aufgesammelt hatte, zahllose, so dass der ganze Boden damit bedeckt war und die Löwen ihr Kind gefordert hatten, war ihre Stimmung dahin. Lidia litt mit ihr.Sandra freute sich am Freitag, ihre Tochter wieder in ihre Arme zu schließen. Zwei Stunden blieben sie bei Sandras Eltern, mit denen Lidia nicht warm wurde. Oft bedeutete sie Sandra mit den Augen, dass sie gehen wollte, indem sie sehnsüchtig in Richtung Tür blickte.Während der Rückfahrt kam ihr Gespräch immer wieder auf die Erpressung zurück, welche Sandra einfach nicht aus dem Kopf ging.”Was ist denn auf den Bildern zu sehen. Sind sie wirklich so schlimm?””Nicht abartig, oder so. Analverkehr, Oralsex, Sperma in meinem Gesicht. Einmal habe ich mich in die Badewanne gelegt, ohne Wasser … und er hat … mich angepisst. Richtig vollgepisst, in den Mund, ins Gesicht.” Sie schaute aufgeschreckt in den Rückspiegel, ob die Kleine noch schlief, einen Moment hatte sie tatsächlich ihr Kind vergessen.Sandra staunte selbst, wie die Worte ohne Hemmungen und ohne Scham aus ihr heraussprudelten. Als Grund dafür kam für sie zweierlei in Frage, entweder die Macht ihrer neuen Freiheit oder das Wissen, dass die Polin ihr mit Haut und Haar verfallen war. Die Worte luden die Stimmung auf und Lidia ließ ihre Hand über Sandras Schenkel gleiten, eindeutig fordernd.”Du bist unersättlich, Lidia, oder?””Ja … in Bezug auf dich … ja. Nur von dir kann ich nicht genug bekommen.”Lidia sah, wie Sandra sie anlächelte, es war ihr eine Spur zu mütterlich und sie meinte sogar, einen Funken Mitleid in Ihren Augen zu sehen. Es schmerzte sie unfassbar, dass der Mensch, den sie über alles liebte, sie dafür mitleidig anlächelte. Tränen wollten aufsteigen, aber sie wischte den Gedanken hinfort, sie wollte nicht schon wieder weinen und schon gar nicht, dass Sandra sie für eine Heulsuse hielt. Sie stellte den Sitz zurück, tat müde, und schloss die Augen. Sie konzentrierte sich auf ihre Atmung, um üble Gedanken zu verdrängen.Sandra sah oft zu ihr hinüber, als sie döste. Sie war einerseits Stolz, geliebt zu werden, von einer so jungen und attraktiven Frau. Sie stellte andererseits fest, dass sie noch nicht so weit war, ein Herz ganz in sich aufzunehmen. Und diesbezüglich wollte sie Lidia auch nicht täuschen.Zu Hause bereiteten die beiden Frauen das Abendessen und als Dennis kam, war Sandras Neugier unermesslich, irgendwie meinte sie zwischen den Zeilen gehört zu haben, dass er einen Plan haben könnte. “Deine Steaks sind die besten. Ich hab’s ein paar Mal versucht, sie werden mir zu blutig oder sind durch wie Schuhsohlen. Ich glaube, das ist das einzige Gericht, dass ich nicht hinbekomme. Oder meine Rezepte dafür sind einfach nur Scheiße.””Dennis, ich brauche deine Hilfe, wegen der Fotos.””Sind die Fotos analog oder digital gemacht worden?””Digital. Denkst du, wir leben hinter dem Mond?””Mach die analoge Fotografie nicht schlecht, ja? Wo sind die Bilder denn gespeichert?””Auf seinem Rechner.””Und auch auf der Speicherkarte?””Die haben wir regelmäßig formatiert.””Habt ihr ein drahtloses Netzwerk?””Willst du mich verarschen? Ja, klar.””Wir fahren nachher einfach hin und schauen uns das an.””Wie, anschauen?””Wir prüfen, wie einfallsreich dein Mann seinen Router und seine Rechner schützt.”Lidia sorgte für Johanna, nachdem sich Dennis und Sandra auf den Weg gemacht hatten. Sie spielte und umsorgte sie und sie tat es nicht ungern. Die Kleine war an ihr ans Herz gewachsen und darüber hinaus spekulierte sie darauf, mit der Nähe zu Johanna auch die Beziehung zu Sandra zu festigen.Sie parkten direkt vor dem Haus und sie stellte den Motor ab, während er bereits mit seinem Rechner auf dem Beifahrersitz hantierte. Er wandte sich an Sandra:”Sydney, Canberra und Melbourne haben hier das stärkste Signal. Weißt du, welcher von euch ist?””Wir sind eigentlich Adelaide. Er fand das immer witzig, dass die meisten ihre Router nach australischen Städten nannten. Ja, so haben die Nachbarn wenigstens eine Gemeinsamkeit.””Okay, gut, es ist schwächer, aber es sollte reichen. Wann wurde Felix geboren?””Warum?””Ich versuche sein Passwort für den Router zu finden und darum gebe ich die Daten mit rein. Der Passwortknacker wird ein paar Gigabyte gängiger Kombinationen auf den Router schießen, dann sollten wir das Passwort bekommen. Wenn nicht … ja mal sehen.””Zwölfte März 1983 ist sein Geburtstag.”, sagte Sandra.”Und Johannas?””Das weißt du doch. Ich habe dir sogar eine Karte mit Foto geschickt.””Äh, entschuldige, habe ich vergessen.”Nie würde er zugeben, wie das Bild, das sie ihm geschickt hatte, vor seinem Auge verschwommen war, unter seinen Tränen, und er es schließlich zerrissen und entsorgt hatte. Er hatte das merkwürdige Programm gehasst, dass damals in seinem Kopf abgelaufen war, aber insgeheim auch bewundert.”Sechste März. Weißt du das Jahr noch?”, zog Sandra ihn auf.

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